Türkei libyen. Machtkampf am Mittelmeer: Türkei will Soldaten nach Libyen schicken

STANDPUNKTE • Türkei sendet Truppen nach Libyen

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Die derzeitige Militarisierung verheißt auch für diese Initiative wenig Gutes, sagt Canan Atilgan. Aber er will auf jeden Fall mehr Einfluss in der Region und den Zugriff auf Ressourcen im Mittelmeer. Erdogans Libyen-Vertrag könnte das deutsche Projekt scheitern lassen. In Libyen tobt seit dem Sturz von Langzeitmachthaber Muammar al-Gaddafi im Jahr 2011 ein Bürgerkrieg. Dort gehört Ägypten zusammen mit Israel, Griechenland und Zypern zu einer Staatengruppe, die gemeinsam kürzlich entdeckte Gasfelder im östlichen Mittelmeer bewirtschaften und die Türkei dabei ausschließen wollen. Er weiß um die Risiken, die er türkische Soldaten aussetzen würde.

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Türkei in Libyen: Der nächste Krieg von Recep Tayyip Erdogan

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Die Saudi und Emirati sprangen dem Militärrat sofort mit einer zur Seite. Die Röhre soll in 3. Noch spannender ist die Frage, wann mobilisiert wird. Christoph von Marschall Ankara ist keineswegs der einzige ausländische Akteur in Libyen. Die Bilder von Särgen, in denen türkische Soldaten aus Nordafrika zurückkehren, will er sich und seinen Landsleuten ersparen. Der kleine Golfstaat hat nach Erkenntnissen von Experten seinen Libyen-Einsatz in den letzten Jahren eher reduziert als verstärkt.

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Libyen: Der Zorn der Araber auf die Türkei

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In türkischen Medien wird darüber spekuliert, ob Erdogan die Armee vielleicht gar nicht einsetzt, wenn Haftar ihm versichert, bei einem Sieg am Seerechtsabkommen festzuhalten. Im Gegenzug erfüllt Sarradsch den türkischen Wunsch nach Festlegung einer gemeinsamen Seegrenze. Doch da ist er nicht der einzige. Lieber Herr Kraus, die Friedensdividende scheint nach 30 Jahren aufgebraucht, im Grunde überbeansprucht. Verteidigen Sie mit uns die Freiheit der Presse.

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Streit im Mittelmeer: Türkei

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Aus der Perspektive Katars ist Libyen ein Land, in dem es Saudi-Arabien indirekt entgegentreten und dessen Pläne durchkreuzen kann. Sie sollen demnach zunächst Koordinationsaufgaben übernehmen. Die türkischen Truppen sollen die Regierung der nationalen Einheit von Fayez al-Sarraj in Tripolis unterstützen, die seit Monaten vom libyschen Kriegsfürsten General Khalifa Haftar angegriffen und belagert wird. Der französische Präsident Emmanuel Macron stellte nach dem Treffen zwar eine internationale Beobachtermission zur Überwachung der Waffenstillstandslinie in Aussicht, forderte aber auch eine Lagebeurteilung der bewaffneten Gruppen, einschliesslich der Milizen unter dem Kommando der Einheitsregierung. Während der Friedensplan für Libyen von 2015 vorsieht, dass die legislative Gewalt ihren dauerhaften Sitz in Tripolis hat, gibt es im Abgeordnetenrat Überlegungen, dauerhaft in Tobruk zu bleiben. Es sind nicht die einzigen. Setzt hingegen Haftar sich durch, dürfte eine seiner ersten Handlungen darin bestehen, die mit der Türkei geschlossene Vereinbarung für ungültig zu erklären.

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Türkei: Recep Tayyip Erdogans riskante Libyen

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Als der Warlord Anfang April eine Offensive auf Tripolis startete, galten die arabischen Drohnen als sein entscheidender Trumpf. Inzwischen hat Griechenland nicht nur den libyschen Botschafter des Landes verwiesen, sondern auch mit Militäreinsatz gedroht, sollte die Türkei weitere Erdgas-Bohrungen bei Kreta beginnen. Die Türkei fühlt sich, wie es Erdogan mehrmals betonte, bei der Hebung des Schatzes ausgeschlossen, den sich die Republik Zypern, Griechenland, Ägypten, Israel und europäische Staaten nach Ansicht Ankaras ohne überzeugende rechtliche Gründe untereinander aufteilen. Der Gipfel dabei ist ein ungültiges Dokument, das Ankara ein Abkommen mit Libyen nennt. Die Interessen der Türkei Im Konflikt um Libyen treffen ganz unterschiedliche Interessen aufeinander. Haftar zählt unter anderem auf Ägypten, die Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi-Arabien, Russland und Frankreich.

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Sicherung von Gasvorkommen: Die Türkei und Libyen wollen das Mittelmeer unter sich aufteilen

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Zuvor bereits hatte General Haftar auf dem Weg nach Berlin die griechische Hauptstadt Athen besucht. Wieviele Soldaten und welche Art Truppen die Türkei schickt, blieb zunächst unklar. Erst Anfang der Woche war eine Initiative Russlands und der Türkei für einen Waffenstillstand im Eklat geendet. Auch Israel ist mit von der Partie. Zudem hat Erdogan aus seiner Ablehnung der ägyptischen Regierung nie einen Hehl gemacht.

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Der Konflikt hat in den letzten Wochen nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation bereits mehr als 440 Tote gefordert, mehr als 55 000 Personen wurden vertrieben. Dezember Tel: 030 25559828 - Mi. Denn Erdogan ist dabei, sich militärisch und politisch zu übernehmen. Haftar wird von Russland, Ägypten und den Vereinigten Arabischen Emiraten unterstützt. Dabei sehen unabhängige Beobachter auch deren Ansprüche kritisch.

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